Informationen rund um das Passwesen bei der Fußballjugend

Spielerpass online 

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Erstmalige Spielerlaubnis

Grundlage für die Vereinszugehörigkeit eines Jugendlichen ist eine Aufnahmeerklärung, die bei Minderjährigen von einem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben ist.
Ein Jugendlicher kann Mitglied bei mehreren Vereinen sein, jedoch nur für einen Verein eine Spielerlaubnis besitzen.
Eine Spielerlaubnis kann mit sofortiger Wirkung erteilt werden, wenn der Jugendliche vorher keine Spielerlaubnis für einen anderen Verein im Bereich des DFB hatte.
Bei erstmaliger Spielerlaubnis ist ein vollständig ausgefüllter Antrag erforderlich. Die Spielerlaubnis wird auf den Tag erteilt, an dem der ordnungsgemäß gestellte Antrag bei der wfv-Passstelle eingeht.

Ein Verein ist für die im Spielerlaubnisantrag gemachten Angaben voll verantwortlich. Eine mit falschen Angaben erteilte Spielerlaubnis, insbesondere unter Verschweigen der früheren Zugehörigkeit zu einem anderen Verein im Bereich des DFB, ist nichtig. Sie gilt als nicht erteilt. Ein Verein hat die satzungsgemäßen Folgen zu tragen, wenn er sich durch einen Spieler bei Vereinseintritt täuschen ließ und ihm ohne Nachprüfung der Identität Glauben geschenkt hat.

zu den Formularen

 

Jugend Vereinswechsel

Allgemeines - Grundsätze
Für den Vereinswechsel von Jugendlichen gelten die Grundsätze gemäß § 16, Nr. 1 der wfv-Spielordnung entsprechend.
Minderjährige bedürfen für Erklärungen und Handlungen im Zusammenhang mit einem Vereinswechsel jeweils der Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters.

Will der Jugendliche einen Vereinswechsel vornehmen, hat er sich bei seinem bisherigen Verein abzumelden. Mit der Abmeldung erlischt die Spielerlaubnis für diesen Verein.
Im Zweifelsfall gilt die Abmeldung dann als erwiesen, wenn diese per Einschreiben vorgenommen worden ist. Dies gilt insbesonders dann, wenn der abgebende Verein die Herausgabe des Spielerpasses verweigert.

Mit dem Spielerlaubnisantrag auf Vereinswechsel ist dann der Einschreibebeleg ( mit vollständiger Empfängerangabe ) vorzulegen. Die Abmeldung hat mittels Postkarte zu erfolgen. Bis auf weiteres gilt auch eine per Einschreibebrief erfolgte Abmeldung als ordnungsgemäß. Einwendungen von Vereinen, die Abmeldung eines Spielers / Spielerin sei nicht ordnungsgemäß vorgenommen worden, werden nur auf schriftliche Beschwerde verfolgt.

Mit dem Spielerlaubnisantrag auf  Vereinswechsel, sollte deshalb nach Möglichkeit eine Durchschrift/Kopie der Abmeldung des/der Spielers/in vorgelegt werden.
Nach Ablauf der 14-Tagesfrist nach der Abmeldung des Spielers / Spielerin, wird dem Spieler / Spielerin eine Spielerlaubnis unter Beachtung der Bestimmungen der wfv-Jugendordnung erteilt. Der/Die Spieler / Spielerin gilt als freigegeben, wenn der abgebende Verein keine Nichtzustimmung auf der wfv-Passstelle ( möglichst mit Paßrückgabe ) angezeigt hat. Ein Passeinzugsverfahren beim abgebenden Verein wird durch die wfv-Passstelle eingeleitet.

Wird mit dem Vereinswechselantrag der Spielerpass mit den vollständigen Eintragungen auf der Passrückseite vorgelegt, ist eine Abmeldung per Einschreiben nicht zwingend erforderlich. Wenn der Tag der Abmeldung unstreitig und vom abgebenden Verein bestätigt oder sonst in fälschungssicherer Weise nachgewiesen ist, kann der Vereinswechselvorgang ebenfalls behandelt werden.

Spielerlaubnis für Pflichtspiele bei Abmeldung bis 15. Juli und Eingang des Antrages auf Spielerlaubnis bis 31. Oktober

Bei Abmeldung eines Jugendspielers bis zum 15. Juli und Eingang des Antrages auf Spielerlaubnis bis zum 31. Oktober, wird bei Zustimmung des abgebenden Vereins ( Spielerpass ) die Spielerlaubnis für Pflichtspiele mit sofortiger Wirkung erteilt, frühestens jedoch ab dem 16.Juli. Bei fristgerecht angezeigter Nichtzustimmung wird eine Spielerlaubnis ab 1.November für Pflichtspiele erteilt.
D-, E- und F-Junioren sowie D-Juniorinnen können am Ende des Spieljahres ohne Wartefrist und ohne Zustimmung den Verein wechseln. Eine eventuell angezeigte Nichtzustimmung durch den abgebenden Verein ist in diesen Altersbereichen nicht wirksam.
Bei Abmeldung bis zum 15. Juli und Eingang eines Spielerlaubnisantrages ab dem 1. November, wird die Spielerlaubnis für alle Spiele für den aufnehmenden Verein ab dem Tag des Einganges der vollständigen Vereinswechselunterlagen erteilt.

 


Abmeldung nach dem 15. Juli
Bei Abmeldung nach dem 15.Juli und einem Vereinswechsel mit Zustimmung, erhält der Spieler die Spielerlaubnis für Pflichtspiele nach Ablauf einer Wartefrist von drei Monaten, gerechnet ab dem Abmeldedatum. Bei Nichtzustimmung hat der Spieler eine verlängerte Wartefrist von längstens sechs Monaten für Pflichtspiele.

Nachträgliche Freigaben
Nachträgliche Freigaben sind zulässig. Der neue Verein hat eine Spielrechtsänderung ( Passänderung ) mit einem gebührenpflichtigen Passantrag unter Beifügung der nachträglichen Zustimmung ( auf Vereinsbriefbogen des abgebenden Vereins ) und des auf den neuen Verein ausgestellten Spielerpasses zu beantragen. Die Spielerlaubnis beim Vereinswechsel mit nachträglicher Zustimmung kann frühestens nach Eingang der ordnungsgemäßen Unterlagen erteilt werden.

Freundschaftsspiele
Die Spielerlaubnis für Freundschaftsspiele wird ab dem Tag des Einganges der vollständigen Vereinswechselunterlagen erteilt.

Verbandswechsel
Bei einem Verbandswechsel innerhalb des DFB kann die wfv-Passstelle eine abschließende Bearbeitung mit Spielerlaubniserteilung unter Beachtung der Bestimmungen der Jugendordnung vornehmen, wenn der Spielerpass des abgebenden Vereins mit den vollständigen Eintragungen Passrückseite ( Abmeldedatum, letztes Spiel, Zustimmungserklärung, mit Vereinsstempel und Unterschrift bestätigt ) beigefügt ist. Ist der Spielerpass dem Antrag nicht beigefügt, wird die Verbandsfreigabe beim zuständigen Landesverband angefordert und der Bescheid abgewartet.
Beim internationalen Vereinswechsel gelten die Bestimmungen des FIFA-Reglements. Nach § 7, Ziffer 4 der wfv-Jugendordung kann eine Spielerlaubnis sofort erteilt werden, wenn der Jugendliche vorher keine Spielerlaubnis für einen anderen Verein im Bereich des DFB hatte. A-Juniorenspieler des älteren Jahrganges unterliegen den Bestimmungen aktiver Spieler.

Sonderfälle beim Vereinswechsel
Bei Rückkehr zum früheren Verein entfällt die Wartefrist, wenn der Spieler mit Zustimmung gewechselt ist und für den neuen Verein noch kein Pflichtspiel bestritten hat; eine Bestätigung des Vereins, von dem der Spieler zurückkehrt, ist den Unterlagen beizufügen.

Die Wartefrist entfällt auch, wenn der Jugendspieler während des Laufes einer Wartefrist  ( aufgrund einer Nichtzustimmung zum Vereinswechsel ) zu seinem bisherigen Verein zurückkehrt und noch kein Spiel für den neuen Verein bestritten hat; eine Bestätigung des Vereins, von dem der Spieler zurückkehrt, ist den Unterlagen beizufügen.

Die Wartefrist entfällt, wenn ein Jugendlicher nachweislich sechs Monate nicht gespielt hat; eine Bescheinigung des letzten Vereins ist vorzulegen.
Kann die Bescheinigung nicht innerhalb von 14 Tagen, nachdem sie der Spieler bei seinem letzten Verein angefordert hat ( Poststempel des Einschreibebelegs ), beigebracht werden, genügt eine entsprechende schriftliche Versicherung des Spielers, die vom aufnehmenden Verein schriftlich anzuerkennen ist. Für etwaige Falschangaben und die daraus entstehenden Konsequenzen haften der Spieler und der aufnehmende Verein.

Wechselt ein Jugendlicher während einer Strafablaufes den Verein, so beginnt die Wartefrist frühestens nach Verbüssung der Strafe bzw. wird noch angehängt. Die Wartefrist kann nicht mit einer Sperrstrafe aufgerechnet und verrechnet werden.

Bei begründetem Wohnortwechsel eines Jugendlichen, kann der Verbandsjugendausschuss auf Antrag die Wartefrist für alle Pflichtspiele auf einen Monat verkürzen, auch wenn der bisherige Verein dem Vereinswechsel nicht zustimmt. Voraussetzung hierfür ist, dass es für den Jugendlichen nicht zumutbar erscheint, bei seinem bisherigen Verein zu bleiben.
Dem begründeten Antrag ist mit den Vereinswechselunterlagen eine amtliche Bescheinigung über den Wohnortwechsel vorzulegen.
Die Wartefrist beginnt am Tag nach der Abmeldung des Jugendlichen bei seinem bisherigen Verein.
Erfolgt die Antragstellung erst nach Ablauf eines Monats, gerechnet ab dem Tag der Abmeldung, so erhält der Jugendliche die Spielerlaubnis für den neuen Verein mit Eingang der vollständigen Vereinswechselunterlagen auf der wfv-Passstelle.
Nach Ablauf von sechs Monaten seit dem Wohnortwechsel kann ein Antrag auf verkürzte Wartefrist nicht mehr gestellt werden.

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Gastspielerlaubnis

Hat ein Jugendspieler in seinem Altersbereich bei seinem Stammverein keine Spielmöglichkeit, auch nicht in einer Spielgemeinschaft, kann er sich als Gastspieler einem anderen Verein anschliessen, ohne dass eine Wartefrist eintritt.
Die Spielgenehmigung als Gastspieler wird jeweils für das betreffende Spieljahr erteilt.

Die Begründung wegen fehlender Spielmöglichkeit hat der Stammverein im Spielerlaubnisantrag anzugeben. 
Der Jugendleiter des Stammvereins sowie ein gesetzlicher Vertreter haben unterschriftlich ihre Genehmigung auf dem Spielerlaubnisantrag bei Minderjährigen zu geben.
Dem Antrag auf Gastspielerlaubnis ist der Spielerpass des Stammvereins beizufügen.
Die Gastspielerlaubnis wird frühestens ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen auf der Verbandsgeschäftsstelle erteilt.
Der Versand des Spielerpasses mit der eingetragenen Gastspielerlaubnis erfolgt in der Regel an den Stammverein.

Nach Ablauf der Gastspielerlaubnis lebt die ursprüngliche Spielerlaubnis für den Stammverein wieder auf, ohne dass eine Wartefrist eintritt, und ohne dass die Vorlage des Spielerpasses bei der Verbandsgeschäftsstelle erforderlich ist.

Mit Zustimmung des gastgebenden Vereins ist auch eine frühere Rückkehr zum Stammverein möglich. In diesem Fall ist für das Wiederaufleben der Spielerlaubnis für den Stammverein, ein vollständig ausgefüllter Antrag bei der Geschäftsstelle vorzulegen; der bisherige Spielerpass ist beizufügen.
Kehrt ein Gastspieler während oder nach Ablauf der Gastspielerlaubnis nicht zu seinem Stammverein zurück, gelten die Bestimmungen für einen Vereinswechsel. In diesem Fall erlischt die Gastspielerlaubnis spätestens mit dem Tag, an dem sich der Gastspieler bei seinem Stammverein abgemeldet hat.
B-Juniorinnen des älteren Jahrganges und A-Junioren des älteren Jahrganges, die eine Gastspielerlaubnis für einen anderen Verein erhalten haben, können unter Beachtung des §§ 14 der wfv-Jugendordnung eine Sonderspielgenehmigung für Frauen-/Herrenmannschaften erhalten, ohne dass die Gastspielerlaubnis erlischt. 
Der/die Jugendspieler/in kann aktiv nur beim Stammverein eingesetzt werden, ein Spieleinsatz in einer aktiven Mannschaft des Gastvereins ist nicht zulässig.

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Sonderspielgenehmigung Herren-/ Frauenmannschaften

A-Junioren, die das 18.Lebensjahr vollendet haben, sind für alle Herrenmannschaften ihres Vereins teilnahmeberechtigt, ohne dass es eines besonderen Antrages bedarf.

Für A-Juniorenspieler des älteren Jahrganges, die das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kann ein Verein eine Sonderspielgenehmigung für alle Herrenmannschaften beantragen.
Folgende Unterlagen sind der wfv-Passstelle vorzulegen:
- schriftlicher Antrag des Vereins (am besten auf Vereinsbriefbogen)
- Vorlage einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
- Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes
- Spielerpass

B-Juniorinnen des älteren Jahrganges kann eine Sonderspielgenehmigung für alle Frauenmannschaften des Vereins erteilt werden.
Für die Genehmigung sind ein schriftlicher Antrag des Vereins ( mit einer Gebührenmarke ), die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sowie der Spielerpass vorzulegen.

Die Sonderspielgenehmigung wird mit dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen erteilt.
Die Bestimmung, dass der/die Jugendliche am selben Tag nur in einem Spiel bzw. Turnier und nur in einer Mannschaft eingesetzt werden darf ( § 28 Absatz 2 der wfv-Jugendordnung ) bleibt unberührt, unabhängig von der Dauer eines Spieleinsatzes in einer Mannschaft.
Diese Regelung gilt auch für A-Juniorenspieler des älteren Jahrganges, die das 18.Lebensjahr bereits vollendet haben.

Gastspieler des älteren A-Juniorenjahrganges/ B-Juniorinnenjahrganges können nur eine Sonderspielgenehmigung für den Stammverein erhalten. Ein Einsatz in einer Herren-/Frauenmannschaft des Gastvereins ist nicht zulässig.

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Sonderspielrecht Mädchen C/B-Juniorinnen bei den Junioren

Ab dem 01.07.2015 muss keine gesonderte Antragsstellung für das Sonderspielrecht der C-Juniorinnen bei den C-Junioren mehr erfolgen.

Vor einem Einsatz der Spielerinnen bei den C-Junioren sind jedoch zwingend die Einverständniserklärungen der Eltern beim betreffenden Verein zu erbringen.

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